Mehr als 500 Besucher bei Eröffnung „Haus der Kirche und Diakonie“

„Das ist ein guter Ort für das neue Haus der Kirche und Diakonie – inmitten von Geschäften, Cafés und Verwaltungen von Stadt und Kreis“, lobte Pfarrer Jörg Süß den Standort des neuen Hauses am Haarplatz. Als Sprecher der Eigentümerin Evangelische Kirchengemeinde Wetzlar und als Bauherr erinnerte er bei der Eröffnung des Hauses mit der integrierten Neueinrichtung eines Kirchenpavillons - mit Verkaufsangebot von Literatur und christlichen Symbolen- und der Wiedereintrittstelle daran, dass schon vor 800 Jahren dort die Diakonie ihren Platz hatte. Schon damals wurde dort Kranken Hilfe zuteil.

Mehr als 200 Menschen kamen zur offiziellen Feierstunde, zu der die Kirchenkreise Braunfels und Wetzlar und die diakonischen Einrichtungen, Diakonisches Werk und Stephanuswerk, eingeladen hatten; mehr als 500 nutzten den „Tag der Offenen Tür“ zur Besichtigung und Gespräch bis in den frühen Abend hinein. Zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft, katholischer Kirche, Wetzlarer Stadtmarketing sowie Nachbarn des Hauses gehörten zu den Gästen.

Dass das Haus an der Lahnbrücke wie der traditionelle Brückenschlag „Wetzlar-Ouagadougou“ zwischen der Kirche, der Stadt und Burkina Faso eine Brücke schlage, so wünschte sich Oberbürgermeister Wolfram Dette, „dass das Haus hier eine Brücke zu den Menschen in unserer Stadt schlägt“ - und übergab Geschäftsführer Mathias Rau einen Scheck für das Stephanuswerk. “ Die diakonischen Aufgaben werden in 13 Räumen von 17 Mitarbeitenden in Beratung und Begleitung wahrgenommen“, gab Rau Einblick in die Arbeit.

Damit ist mehr Raum als in dem bisherigen Standort Turmstraße 22.

Superintendentin Ute Kannemann (Wetzlar) dankte als Vorsitzende der diakonischen Einrichtungen allen Mitarbeitenden für ihren besonderen Einsatz. Superintendent Roland Rust freute sich, dass nun mit der Einrichtung eines kreiskirchlichen Ortes mit dem Kirchenpavillon und der Eintrittstelle für Ausgetretene ein lang gehegter Wunsch Wirklichkeit an einem guten Ort geworden war.

Pfarrer Udo Küppers vom Wetzlarer Bezirk Heiliggeist freute sich über die gelungene Renovierung des Hauses und erinnerte daran, dass nicht nur mit „Treten Sie ein!“ die Menschen eingeladen seien, sondern dass auch christlicher Geist in die Welt durch Menschen hinausgetragen werden solle. Dass die Hospitalkirche nun noch mehr  im Verbund mit dem neuen Haus stehen kann, manifestierten viele Besucher gleich mit dem Besuch bei der Führung und den Orgelkonzerten mit Norbert Hartmann am Eröffnungstag.

Musik spielte auch beim Festakt eine Rolle. Michael Hoyer und Peter Haagen erfreuten das große Publikum mit Querflöte und Gitarre mit ihrer bekannten hohen Musikalität.

Wie gelungen die Ströme der Besucher das Haus der Kirche und Diakonie empfanden, machten sie auch gleich mit großem Applaus für das Grußwort des Architekten Hans-Ulrich Keul (Asslar) fest. Die einladende Umsetzung lag in den Händen von Architekt Wolfgang Müller. Warme Farben in rost, gelb und zartem orange mit grau kombiniert vermitteln eine wohltuende Atmosphäre.

Die Verantwortlichen im Kirchenpavillon Pastor Arne Hensel und Heidi J: Stiewink verteilten an alle ein „Gutes Wort zum Tage“; kulinarische Genüsse offerierten die diakonischen Mitarbeitenden der großen Besucherschar.

Die machte auch regen Gebrauch vom neuen Gästebuch im Kirchenpavillon mit bemerkenswerten Einträgen über das dort geschaffene Ambiente. Im Blick auf die Wiedereintrittstelle notierte ein Besucher: “Wer zur Kirche gehört, weiß, wo sein Zuhause ist“. Das empfand wohl auch ein Wetzlarer Ehepaar so. Es trat gleich in der Wiedereintrittstelle wieder in die Kirche ein.

dem musikalischen Spiel von Hoyer und Haagen lauschten die vielen Besucher im Saal im umgebauten „Haus der Kirche und Diakonie

Aktuelles

Evangelischer Kirchenkreis Braunfels - Fon: 06446/595  - Email: info@wiedereintritt-braunfels-wetzlar.de

Version 2.01a